"Jetzt nicht Liebling"
„Jetzt nicht, Liebling“ (Originaltitel: Not Now, Darling) ist eine der weltweit erfolgreichsten Boulevardkomödien des britischen Erfolgsduos Ray Cooney und John Chapman. Das Stück feierte 1967 in Richmond (England) Premiere und kam 1972 als Verfilmung in die Kinos. [1]
Das gesamte Geschehen spielt im luxuriösen Londoner Pelzsalon „Bodley, Bodley & Crouch“.
Gilbert Bodley, der eine Hälfte des Salons führt, möchte die attraktive Janie McMichael verführen. Er will ihr einen sündhaft teuren Nerzmantel schenken.
Der clevere Plan (der schiefgeht): Janies Ehemann Harry darf natürlich keinen Verdacht schöpfen. Also schlägt Gilbert vor, den Mantel für einen Bruchteil des echten Wertes (statt 5.000 Pfund für nur 500 Pfund) an Harry zu verkaufen, damit dieser ihn seiner Frau schenkt. Harry wittert ein Schnäppchen – greift zu, will den Luxusmantel jedoch gar nicht seiner eigenen Ehefrau schenken, sondern seinerseits seiner heimlichen Geliebten Sue!
Um das totale Liebeschaos zu retten, zieht Gilbert seinen schüchternen und absolut korrekten Geschäftspartner Arnold Crouch hinein. Arnold muss nun lügen, vertuschen und sich als Charmeur ausgeben. Plötzlich taucht auch noch Gilberts eigene Ehefrau verfrüht aus dem Urlaub auf, Damen ziehen sich panisch aus und Mäntel fliegen im Sekundentakt aus dem Fenster.
Typischer Cooney-Stil: Wie schon bei „Alles auf Krankenschein“ lebt die Farce von einem rasanten Tempo, Slapstick, Missverständnissen und der extremen Not der Figuren, ihre Lügengebäude vor dem Einsturz zu bewahren.
Es spielten:
Gilbert Bodley
Stefan Bäumer
Maude Bodley
Christine Scholtz
Janie McMichael
Anne Werner
Arnold Crouch
Patrick Kruse
Ambrosine Tipdale
Silke Unbehauen
Harry McMichael
Jens Benner
Sue Lawson
Fenja Leiendecker
Mrs. Frencham
Simone Siebel
Mr. Frencham
Markus Klappert
Miss Whittington
Stephanie Decker-Pieck
Bilder
Fotos aus der Aufführung
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Unser eigener Soundtrack
für "Boeing Boeing"
Selbstgeschrieben und vertont. Im spritzigen Stil der 60er Jahre.
Musik für das Stück
In der Welt des Theaters und der Performances ist Musik ein unverzichtbarer Bestandteil, der die Emotionen und die Atmosphäre einer Aufführung verstärkt. Somit trägt die eigens geschaffene Musik nicht nur zur Stimmung bei, sondern auch zur Gesamtwirkung der Inszenierung.